Immer weniger Menschen glauben an „Gott“. Trotzdem heiraten viele Menschen entgegen ihrer nicht-religiösen Überzeugung in der Kirche und lassen ihre Kinder taufen. Die meisten Begräbnisse sind religiös geprägt. Viele Entschlüsse für religiöse Zeremonien werden jedoch nicht aus religiöser Überzeugung heraus getroffen, sondern u.a. auch wegen effektiven oder empfundenen sozialen Druckes (z.B. seitens der Familie). Im starren Rahmen dieser religiösen Rituale wird zudem den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen der Menschen kaum bis gar nicht Rechnung getragen.

Es gibt Möglichkeiten, all diese wichtigen Etappen des Lebens ohne „Gott“, Religion und Kirche zu durchleben. Feste und Zeremonien können durchaus frei von religiösen Zwängen und trotzdem, je nach Anlass, lebensfroh, gebührend oder bewegend gefeiert werden. Wichtige Ereignisse wie Geburt, Heirat oder Abschied können nach persönlichen Wünschen und Bedürfnissen einzigartig gestaltet werden.

Mit seinem Video-Clip im Rahmen der Kampagne „Gutt liewen… fräi…“ will AHA aufzeigen, dass es im 21. Jahrhundert sinnvoll ist:

  1. seine Kinder nicht kurz nach der Geburt in eine religiöse Schublade zu stecken, sondern ihnen die persönliche Entscheidung betreffend ihre Weltanschauung selber zu überlassen - als erwachsene und mündige Menschen;
  2. religionsfrei und gottlos glücklich zu feiern, wenn man ohnehin nicht religiös ist;
  3. von der Familie und der Gesellschaft Respekt einzufordern für die Entscheidung, frei von Religion zu feiern und zu leben.

Wer in Zukunft für seine Kinder eine weltliche oder humanistische Begrüßungsfeier organisieren will, findet auf www.aha.lu/zeremonien weitere Informationen zum Thema. Im Falle eines konkreten Interesses an einer solchen Zeremonie kontaktieren Sie bitte AHA unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir sind mit diversen Zeremonienrednern in Kontakt, die ihnen bei der Organisation zur Seite stehen oder diese ganz übernehmen können. 

 

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2018-12-20_Kampagne_Gutt_Liewen.pdf