FaberDer Leitspruch, eine Demokratie sei immer nur so stark wie ihre Zivilgesellschaft trifft ganz besonders auf Luxemburg zu. Zwar sind die politischen Akteure auf kleinstem Raum versammelt, doch es fehlt an wahrhaftiger partizipativer Kultur, da die innerstaatlichen Verstrickungen stark an die katholische Kirche und die christlich-soziale Volkspartei gebunden sind und seit Jahrzehnten immer wieder aufs Neue zementiert werden. An diesem Knotenpunkt setzt der Laizismus an, der eine rigorose Trennung zwischen Politik, das heißt dem Allgemeinwohl und religiösen Einflüssen fordert. Durch die jahrelange Beschäftigung mit der europäischen Ideengeschichte schien mir der Anspruch, einen persönlichen Beitrag zu diesem Ziel zu geben eine logische Konsequenz. Die Idee der AHA, Menschen zu versammeln und zu vertreten, die jeglichem religiösen Irrglauben abgeschworen haben und eine Weltanschauung vorleben, die auf Vernunft und Humanismus gründet, fand sofort meine Zustimmung und die Dynamik, die von meinen Mitgründern ausgeht, lässt auf Bedeutsamkeit und besonderes Engagement hoffen.

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